Jubiläumskonzert 2018

 

Freitag, 9. November 2018, 19.30 Uhr ESKARA Essenbach

Zum 10-jährigen Bestehen der Sinfonietta Essenbach haben Dirigent Prof. Ulf Klausenitzer und Organisatorin Birgit Adolf unter der Schirmherrschaft von Staatsminister für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat Albert Füracker ein richtig „romantisches „ Programm ausgesucht: Nach der schwungvollen Ouvertüre „Ruslan und Ludmilla" von Michail Glinka folgt das Violinkonzert D-Dur von Johannes Brahms. Im zweiten Teil wird das Publikum in die romantische Märchenwelt verzaubert: Mit Peter Tschaikowskis „Nussknacker" steht ein richtig populäres Werk auf dem Programm. Es gibt aber nicht nur einen Hörgenuss beim 10 – jährigen Jubiläum, sondern auch fürs Auge ist etwas geboten: Sehr fortgeschrittene Ballettschülerinnen der Ballettabteilung der Musikschule Markt Essenbach werden einige Sätze des Nussknackers tanzen.
Die Sinfonietta Essenbach besteht seit 2008 und gibt jährlich ein Konzert in der Eskara. Die bunte Schar an Mitgliedern, alle professionelle Musiker, vereint neben hochbegabten Studenten erfahrenste Musiker, die u.a. bei den Bayreuther Festspielen mitwirkten.

Prof. Ulf Klausenitzer ist als Geiger, Dirigent und Pädagoge ein gefragter Musiker, der in der ganzen Welt gastiert. Er war fast 30 Jahre lang Mitglied bei den Bayreuther Festspielen, unterrichtete als Professor für Violine an der Hochschule für Musik Nürnberg und initiierte zahlreiche musikalische Projekte, die mit Preisen wie dem Bayerischen Staatsförderpreis, dem Siemens-Kulturförderpreis, dem Kulturpreis des Bezirks Unterfranken oder dem Inventio-Preis des Deutschen Musikrats ausgezeichnet wurden.

 

 

Christina Zirngibl ist seit 2006 als Ballettlehrerin an der Musikschule Markt Essenbach tätig. Mit großem Engagement und großer Leidenschaft widmet sie sich ihrer Tätigkeit und motiviert ihre Schülerinnen immer wieder zu Höchstleistungen, wovon sich die Zuhörer beim Nussknacker selbst überzeugen können.

Richard Soldan wurde 1988 in Langenhagen bei Hannover geboren. Seit Beginn der Spielzeit 2017/18 ist er der Erste Konzertmeister des Kieler Philharmonischen Orchesters. Unterricht bekam er bei Prof. Jens Ellermann an der Musikhochschule Hannover und bei Kathrin Rabus, der Konzertmeisterin der NDR-Radiophilharmonie. Für den "Feinschliff" sorgten an der Berliner Universität der Künste Bernhard Hartog, Konzertmeister des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin und Latica Honda-Rosenberg, in der Tradition der Schule Zakhar Brons. "Ich habe es als enorm wertvoll empfunden, von ganz verschiedenen Geigentraditionen geprägt worden zu sein", so Richard Soldan.
Richard Soldan ist ein vielseitiger Musiker, der u.a. auch über intensive Erfahrungen auf dem Klavier verfügt. So gewann er 2003 einen Förderpreis beim 3. nationalen Bach-Wettbewerb für junge Pianisten in KöthenZu seinen Klavierlehrern zählten unter anderem Professor Martin Dörrie und Professor Kirill Gerstein.
"Neues Publikum gewinnt man nur mit Spitzenqualität. Man muss gerade denjenigen überzeugen, der vielleicht zufälligerweise ins Konzert kommt - weil er nur dann wiederkommt." Spitzenqualität bedeutet aber bei jedem Komponisten und bei jedem Werk etwas anderes. "Es kommt vielmehr darauf an, den jeweils passenden Tonfall zu treffen. Dabei darf man auch mal an die Grenzen des Schönen gehen."

Richard Soldan präsentiert das Violinkonzert D-Dur op.77 von Johannes Brahms. Früher galt es als fast unspielbar, heute hat es jeder große Geiger im Repertoire.

 

Eintrittspreise 29 € Erwachsene, 15 € für Schüler, Studenten, Auszubildende, Karten an allen CTS-Vorverkaufsstellen
Familienkarte (nur im Rathaus Essenbach): bei zwei zahlenden Erwachsenen ist ein Kinder/Jugendlicher frei