Kinderkonzerte

 

Am Vormittag des Konzertabends finden traditionell die Schulkonzerte statt. Alle Schulen aus dem Umkreis, egal ob Grund-, Mittel-, Realschulen oder Gymnasien, sind dazu herzlich eingeladen. Aufgrund der großen Nachfrage wird eine frühzeitige Reservierung empfohlen!

Pädagogisch aufbereitet werden Auszüge aus dem Abendprogramm gespielt, umrahmt mit gesprochenen Texten, Geschichten und Erläuterungen zu den gespielten Werken.


Mit den Kinderkonzerten/ Schulkonzerten nimmt die Sinfonietta Essenbach ihre pädagogische Aufgabe wahr. Jährlich besuchen inzwischen über 4000 Schülerinnen und Schüler aus dem Umkreis die Schulkonzerte in der ESKARA in Essenbach.

Die Möglichkeit, ein Orchester live zu erleben, ist ein eindrückliches und nachhaltig begeisterndes Erlebnis. Die Kinder und Jugendlichen werden an die großen Werke der Klassik herangeführt. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung und der Medien ist es wichtig, Kinder an die unvergleichliche Erlebniswelt der klassischen Musik heranzuführen. 

Folgende Schauspieler / Sänger haben bisher bei unseren Kinderkonzerten mitgewirkt:

Olaf Schürmann, geboren in Münster in Westfalen, machte seine Schauspielausbildung in Berlin, an der Berliner Schule für Bühnenkunst. Nach den ersten Engagements in Castrop-Rauxel und Essen arbeitete er lange Jahre freischaffend an verschiedenen Häusern in Deutschland und auch in der Schweiz. Seit der Spielzeit 2005/06 ist er festes Mitglied am Landestheater Niederbayern. Dort war er unter anderem als Major von Tellheim (Minna von Barnhelm, Lessing), Henry Higgins (My fair Lady), Oscar Madison (Ein seltsames Paar, Simon), Cyrano von Bergerac (Cyrano, Rostand), Richard Willey (Außer Kontrolle, Cooney), Jedermann (Jedermann, Hofmannsthal), Leo Leike (Gut gegen Nordwind, Glattauer), Helge (Das Fest, Vinterberg), Charles Condomine (Fröhliche Geister, Coward), Szenen einer Ehe, Loriot, Philippe (Ziemlich beste Freunde, Toledano/Nakache), Leonid Andrejewitsch Gajew (Der Kirschgarten, Tschechow), Wladimir (Warten auf Godot, Beckett) sowie in vielen anderen Rollen zu sehen. Darüber hinaus war er mehrfach auf Tournee, arbeitete für Film und Fernsehen, als Sprecher und Moderator und auch in der Erwachsenenbildung.
Regelmäßig macht er Lesungen, literarische Führungen z.B. im Museum Moderner Kunst in Passau und arbeitet mit Schülern.

Peter Tilch studierte zunächst Klarinette am Münchner Konservatorium und der Musikhochschule und wandte sich dann dem Fach Operngesang bei Ursula Hirschberger, Nikolaus Hillebrand und Gabriele Fuchs zu. Zusätzlich besuchte er die Liedklasse bei Donald Sulzen und Helmut Deutsch und die Oratorienklasse bei Hanns-Martin Schneidt.
Als Konzertsänger trat er bereits mit den meisten großen Oratorienpartien seines Faches im In- und Ausland auf, u. a. mit dem New York Bach Ensemble unter Yoshua Rifkin. Im Opernfach interpretierte Peter Tilch u. a. die Partien des Guglielmo in Mozarts Cosí fan tutte, Danilo in Die lustige Witwe und Dandini in Rossinis La Cenerentola. Er wurde mit dem Sonderpreis der Robert-Stolz-Stiftung ausgezeichnet und war 2002 Finalist in der Sparte Oper des Bundeswettbewerbs Gesang.
Seit der Spielzeit 2003/2004 ist Peter Tilch festes Ensemblemitglied am Landestheater Niederbayern. Hier sang er zuletzt Partien wie Germont in La Traviata, Dr. Falke in Die Fledermaus, Pilatus in Jesus Christ Superstar, Schaunard in Puccinis La Bohéme, Papageno in Die Zauberflöte, den Figaro in Der Barbier von Sevilla, den Generalmajor in Gilbert & Sullivans Die Piraten, die Titelrolle in Eugen Onegin, Don Quixote in Der Mann von La Mancha, Peter in Hänsel und Gretel, Figaro in Die Hochzeit des Fiagro, Le Baron in Chérubin, Weps in Der Vogelhändler, Walter in I Puritani, Michonnet in Adriana Lecouvreur, Alfred P. Dolittle in My Fair Lady, Dandini in La Cenerentola, Feri von Kerekes, genannt Feri bacsi in Die Csárdásfürstin, Captain Hook in Peter Pan und Mandryka in Arabella. Weiter wirkte er u.a. in folgenden Produktionen mit: Die lustige Witwe, Die Gärtnerin aus Liebe, L'Orfeo, Manon, Gräfin Mariza, Carousel, Ars Sacra, Die schöne und getreue Ariadne, Wiener Blut, Das schlaue Füchslein, Platée und Tristan und Isolde.
Zudem begeistert er das Publikum mit seinem Chansonsabend Von Schönheit und Semmelknödeln.

Heidelinde Schmid wuchs in Windorf bei Vilshofen auf und erhielt im Alter von sieben Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Mit 14 Jahren begann ihre Gesangsausbildung bei Prof. Kjellaug Tesaker, in deren Gesangsklasse sie dann noch während ihrer Schulzeit am Auersperg-Gymnasium Passau für zwei Jahre Jungstudentin am Mozarteum in Salzburg war. Nach dem Abitur 1996 studierte Heidelinde Schmid an der Hochschule für Musik und Theater in München Konzertgesang und Gesangspädagogik bei Prof. Adalbert Kraus, später bei Prof. Fenna Kuegel.
Im Jahr 2000 erfolgte die Aufnahme in die Opernschule August Everding am Prinzregententheater München.
Nach dem Staatsexamen in Konzertgesang und Gesangspädagogik wechselte sie in die Klasse von Herrn Prof. Josef Loibl und beendete ihr Studium mit dem Abschluß der Fortbildungsklasse.
Heidelinde Schmid studierte in München auch in der Liedklasse von Jan Philipp Schulze und Rudi Spring.
Zahlreiche Meisterkurse (u.a. bei Prof. Edith Wiens, Prof. Lilian Sukis, Marjana Lipovsek, Axel Köhler, Saverio Suarez-Ribaudo und wiederholt Prof. Josef Loibl) vervollständigten ihre Ausbildung.
Sie verkörperte zahlreiche Rollen auf der Bühne am Prinzregententheater in München, u.a. eine „Sirene" in „King Arthur" von Henry Purcell, die „Florinda" in „Rodrigo" von G. F. Händel und die „Contessa" in „Le nozze di Figaro" von W. A. Mozart. Es folgten Engagements beim Landestheater Bayern als „Mimi" in „La boheme" (G. Puccini) und beim Internationalen Opernfestival Gut Immling als „1. Dame" in Mozarts „Zauberflöte" und „Despina" in Mozarts „Cosi fan tutte". Einen weiteren großen Teil ihrer künstlerischen Laufbahn stellt der Bereich des Konzertgesangs mit zahlreichen Liederabenden und geistlichen Konzerten dar. Sie sang die Sopranpartien bei verschiedenen Oratorien, wie z.B. „Der Tod Jesu" von G. F. Graun, „Stabat mater" von G. B. Pergolesi, „Psalm 42" und „Lauda Sion" von F. Mendelssohn-Bartholdy, „Messe in C" von L. v. Beethoven, „Cäcilienmesse" von Ch. Gounod, „Oratorio de Noel" von C. Saint-Saens, „In terra pax" von F. Martin, „Magnificat" von C. Ph. E. Bach, „Weihnachtsoratorium" von J.S. Bach, „Requiem" von W.A. Mozart u.a.


Christl Adolf ist Lehrerin und Musikpädagogin und verantwortlich für die Kinderkonzerte der Sinfonietta Essenbach. Sie erlernte schon als Kind mehrere Instrumente, wobei ihr Lieblingsinstrument immer noch das Klavier ist. Gemeinsam mit ihrer Schwester Birgit Adolf erhielt sie für ihre Auftritte als Duo Violine-Klavier im Jahr 2004 den Jugendkulturpreis des Rotary Clubs Landshut.
Christl Adolf studierte Grundschullehramt mit Hauptfach Musik an der Universität Regensburg. Sie arbeitet als Grundschullehrerin in Landshut, ist Multiplikatorin für das Fach Musik an der Grundschule und unterrichtet seit 2013 musikalische Früherziehung an der Musikschule Markt Essenbach.
Jedes Jahr entwirft sie für die Sinfonietta Essenbach ein eigenes Konzept für ein Kinderkonzert, wählt aus dem aktuellen Konzertprogramm geeignete Hörbeispiele aus und bettet die Musik in eine ansprechende und kindgerechte Rahmenhandlung ein.